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elektronische Gesundheitskarte

Im Mai 2011 berichtete der Arzt und eGK- Befürworter Ralph Heydenbluth auf einer Veranstaltung von einer äußerst besorgniserregenden Sicherheitslücke der elektronischen Gesundheitskarte.

Mehr Informationen zu den Bedenken von Ralph Heydenbluth finden Sie auf seiner Homepage.

Hier eine sehr ausführliche gut verständliche Darstellung der Auswirkungen der elektronischen Gesundheitskarte auf den täglichen Praxisbetrieb.

Hier ein Artikel aus dem Ärzteblatt zur Online- Anbindung der eGK.

Hier ein juristisch umfangreich formulierter Widerspruch gegen die Zusendung der elektronischen Gesundheitskarte vom BürgerPatienten- Stammtisch Kiel

Hier ein sehr aufschlussreicher Artikel aus der "Süddeutschen", der die Verflechtungen von SAP mit der eGK beleuchtet.

Hier die Beiträge vom CCC (Computer- Chaos- Club) in Hamburg. Besonders bemerkenswert die umfassende Kosten- Nutzen- Analyse im Auftrag der Gematik, also der Gesellschaft, die für die technische Umsetzung gegründet wurde.


Hier gehts zum Archiv älterer Beiträge

Kommerzialisierung

Hier finden Sie Wissenswertes zu dem Kommerzialisierungstrend im Gesundheitswesen, auch kurz "Gesundheitsindustrie".

Ein aktuelles Interview mit Renate Hartwig, in dem das Wichtigste zusammengefasst ist.

Ein medizin- juristischer Artikel zu den Grenzen der Privatisierung im Deutschen Ärzteblatt.

Ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Thomas Gerlinger, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften über die Privatisierung von Kliniken.

Und der dazu passende Artikel im Ärzteblatt mit vielen Fakten zu den 4 großen Klinikketten.

Kommunale Krankenhäuser wenden sich gegen "Schnäppchenjagd" privater Investoren.

Online- Artikel zu dem Einfluss des Bertelsmann- Konzerns auf die Gesundheitspolitik aus dem Jahr 2007

Kritische Webseite zur Einflussnahme des Bertelsmann- Konzerns auf die (Gesundheits-)Politik

Der offene Brief eines Kreisrates der CSU und Hausarzt in Bayern (Döllein- Brief)








Priorisierung

Mit dem Begriff "Priorisierung" machte Ärztekammerpräsident Hoppe Anfang 2009 Schlagzeilen.
Eine Begriffsklärung versucht ein Artikel des Deutschen Ärzteblatt.

Was verdienen Ärzte?

Hier die trockenen Zahlen aus 2007 in einer Übersicht des Deutschen Ärzteblatt.

Das durchschnittliche Einkommen eines Arztes im Bereich der GKV betrug also 2007 91.780 €. Bei einem Ehepaar, welches gemeinsam veranlagt wird gehen dann grob geschätzt 26.220 € ab, ein Alleinverdiener müsste etwa 35.000 € Steuern zahlen. Dem Ehepaar blieben also 65560 €, dem Alleinstehenden 56780 € im Jahr. Wenn man von einem monatlichen Krankenkassenbeitrag von mindestens 800 € für das Ehepaar und mindestens 400 €, sowie monatlichen Altersvorsorgeleistungen von mindestens 1500 für das Ehepaar und mindestens 800 für den Alleinstehenden noch abrechnet, bleiben jährlich knapp 38.000 € für einen verheirateten Arzt und gut 42000 € für den Alleinverdiener übrig.
Das ergäbe ein monatliches Einkommen aus der Gesetzlichen Krankenversicherung von zwischen 3100 und 3500 € monatlich.

Die Einnahmen aus der privaten Krankenversicherung schwanken sehr stark, werden als durchschnittlich 33.000 € pro Jahr und Arzt angegeben. Würde man die o.g. Beispiele mit diesem Betrag neuberechnen, ergäbe sich ein durchschnittliches monatliches Einkommen zwischen 4500 € und 5900 €.

Nicht eingerechnet sind Rücklagen für Investitionen wie neue Geräte oder einen neuen PKW. Außerdem schwankt der Privatanteil der einzelnen Praxen sehr stark. Hausärzte haben meistens deutlich weniger Privatpatienten als Fachärzte; in ärmeren Gegenden gibt es naturgemäß auch weniger privatversicherte Kranke.

Nicht selten sind reguläre Wochenarbeitszeiten von über 60 Stunden, im ländlichen Bereich können es in der hausärztlichen Versorgung auch mehr sein. Dabei sind Dienste noch nicht eingerechnet. Hier ist die Belastung auch im ländlichen Bereich besonders hoch, da viele Hausbesuche über lange Strecken hin notwendig sind.